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Hier finden Sie wichtige Brancheninformationen:

Liste frei wählbarer Positionen in den Kalkulationssystemen – 3. Auflage vom Juni 2017

Durch den schnellen Modellwechsel bei den Fahrzeug-Herstellern ist es diesen fast unmöglich, vollständige Reparaturanleitungen, spezielle modellbezogene Informationen wie z.B. zu Fahrerassistenzsystemen, lacktechnischen Informationen usw. dem Markt zur Verfügung stellen zu können. Dies führt dazu, dass in den Kalkulationssystemen häufig wichtige, für die Reparatur notwendige Informationen und die entsprechenden Arbeitspositionen fehlen.
Genau hier setzt die Arbeit der IFL an. Fällt bei einer Kalkulation auf, dass wichtige Positionen fehlen, die für die vollständige, fachgerechte Kalkulation/Reparatur notwendig sind, finden diese Eingang in die IFL-Liste „frei wählbare Arbeitspositionen“. Aktuell umfasst die Liste 79 Positionen. Alle Positionen sind aus den Informationen/Empfehlungen und Anregungen unserer Mitgliedsbetriebe oder Sachverständigen entstanden. Die IFL hat diese Positionen mit Umfasstexten und „zeitlichen“ Empfehlungen ergänzt.
Verzichten Sie nicht auf die Geltendmachung der für eine fachgerechte Reparatur erforderlichen Arbeitspositionen und übernehmen Sie die fehlenden aber erforderlichen Arbeitspositionen aus der IFL-Liste in Ihre Kalkulation bzw. Rechnung.

Bitte überprüfen Sie vor der Übernahme von IFL- Positionen die fahrzeugspezifischen Herstellerinformationen, um Doppelberechnungen zu vermeiden.
Sollten Ihnen fehlende Arbeitspositionen in den Kalkulationssystemen auffallen, die nicht Bestandteil der IFL-Liste sind, melden Sie diese bitte direkt über unsere Internetseite an uns.

Die IFL-Liste „frei wählbare Arbeitspositionen“ dient den Werkstätten und Sachverständigen als ergänzende Hilfestellung zur vollständigen und fachgerechten Kalkulation von Unfallschäden.

Unterschiede zwischen Serien- und Reparaturlackierung

Das Merkblatt „Beilackierung“, erstellt vom international anerkannten Lackexperten Diplom-Ingenieur Hans-Peter Müller, erläutert die Unterschiede zwischen der Werks- und der Reparaturlackierung und legt dar, warum eine Farbangleichung durch Beilackierung in vielen Fällen unumgänglich ist, um ein optisch gutes Lackierergebnis zu erzielen.
Das Merkblatt gibt allen am Reparatur- und Lackierprozess beteiligten Personengruppen, also Kunden, Versicherern, Sachverständigen und Fachwerkstätten Hilfestellung für die Schadenskalkulation und die Reparaturdurchführung und kann hier heruntergeladen werden.

Merkblatt für die visuelle Beurteilung von reparaturlackierten Karosserieoberflächen

Bei der Beurteilung einer Reparaturlackierung ist zu berücksichtigen, dass bei jeder handwerklichen Leistung typischerweise geringfügige Unregelmäßigkeiten auftreten müssen. Während bei der industriellen Lackierung die Rahmenbedingungen präzise auf die Anforderungen abgestimmt und konstant gehalten werden können, unterliegt eine Reparaturlackierung immer wieder wechselnden Bedingungen, die so gut wie nicht beeinflusst werden können. Die einzelnen Parameter sind vollkommen unterschiedlich, trotzdem erwartet man von der Reparaturlackierung eine vollkommene Kopie der Werkslackierung, die „unsichtbare Reparatur“, d.h. nicht schlechter in Bezug auf Optik, Farbton, chemischen und mechanischen Beständigkeit, aber auch nicht besser in Bezug auf Glanz oder Oberflächenstruktur. Das Merkblatt können Sie hierherunterladen.

Stand: August 2017