Thema: „Fahrzeugdaten als Werkzeug zur fundierten Schadenanalyse“

Mit der Eröffnung des Symposiums durch Helge Kiebach (Geschäftsführer KTI) in den Räumen des Kraftfahrzeugtechnischen Instituts (KTI) in Lohfelden, begann ein sehr interessanter und aufschlussreicher Tag. Bemerkenswert waren die rechtliche Einordnung und faktische Bedeutung für die Schadenpraxis, die vom DER und EU Data Act ausgehen durch Prof. Dr. Michael Weyde (Unfallanalytiker und Honorarprofessor in der Unfallrekonstruktion an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden – HTWD). Mit den anschließenden Praxisbeispielen konnten diese Informationen augenscheinlich durch die Unfallanalytiker/-in Katharina Michelder und Peter Rücker der DEKRA Automobil GmbH, Lohfelden wiedergegeben werden. Verschiedene aktuell verfügbare Diagnosetools wurden vorgestellt und deren Vor- und Nachteile erörtert. Klar erkennbar für alle Teilnehmer war, dass die Fahrzeughersteller und Importeure unterschiedlichste Ansätze und/oder Philosophien verfolgen, die es der Unfallreparaturbranche sowie auch der vorangehenden Schadensanalyse nicht immer leicht machen, obwohl die zunehmende Verfügbarkeit und Relevanz von Fahrzeugdaten immer neue Möglichkeiten für die Unfallanalytik und die Schadenforschung eröffnen. Ein Onlinebeitrag der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) konnte mit dem Thema: „Fahrzeugdaten aus der Plattform heraus“ die Veranstaltung abrunden. Es gab reichlich Zeit zum Austausch von Erfahrungen. Vielen Dank für die Einladung und die Gastfreundschaft an das Team des KTI.